Zu Ökostrom wechseln – so geht’s

Vor einiger Zeit habe ich mir eine persönliche To-Do-Liste mit Maßnahmen erstellt, um meinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verbessern. Noch ist natürlich viel zu tun, aber einen weiteren Punkt kann ich jetzt schon abhaken (und das nicht zu früh, wie das Thema Hambacher Forst zeigt): Wir haben zu Ökostrom gewechselt!

Zwar waren wir bereits bei einem großen Anbieter, der uns erst vor Kurzem begeistert darüber in Kenntnis setzte, dass der größte Teil unseres Strom-Mixes aus erneuerbaren Energien stammte, doch eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema zeigte schnell: Das ist alles eine einzige große Mogelpackung!

Zu Ökostrom wechseln – Vorsicht vor schwarzen Schafen!

Einen schönen Artikel dazu hat – wie immer – Utopia:

Viele „Ökostromanbieter“ stehen in eigentumsrechtlichen Verbindungen zu den großen vier Atomkonzernen. Geht auch nicht anders, denn

  • Vattenfall,
  • E.ON,
  • EnBW und
  • RWE

produzieren fast 80% des Stroms in Deutschland. Über die Beteiligung an Hunderten von regionalen Energieversorgern und durch die Gründung von scheinbar „grünen“ Tochterunternehmen verstecken sich hinter grün gewaschenen Tarifen die alten Atomkonzerne.

Der Ökostrom dieser Anbieter wurde zwar ebenfalls regenerativ gewonnen – doch wer einen solchen Tarif wählt, zahlt sein Geld an Unternehmen, die nach wie vor an Atomenergie- und Kohlekraftwerken investieren und für diese oft auch noch aktiv politischen Lobbyismus betreiben.

Echter Ökostrom kommt von Ökostromanbietern, die erneuerbare Energien aktiv ausbauen – zum Beispiel von Naturstrom, EWS Schönau oder Greenpeace Energy und den anderen Anbietern unserer Liste oben.

Ehrlich gesagt: Mir war das vorher so nicht bewusst. Es reicht also nicht, einfach beim derzeitigen Anbieter auf den Ökostrom-Tarif umzusteigen oder über ein Vergleichsportal zum nächstbesten Anbieter für Ökostrom zu wechseln. Man muss ein bisschen genauer hinschauen. Das hat Utopia zum Glück schon getan und eine Liste mit den besten Ökostrom-Anbietern zusammengestellt, zu denen man bedenkenlos wechseln kann.

Den richtigen Ökostrom-Tarif finden

Die Verfügbarkeit der jeweiligen Anbieter für die Wohngegend und Preise spielen natürlich eine nicht zu vernachlässigende Rolle, wenn man zu Ökostrom wechseln will. Welche sauberen Anbieter es für eure Region überhaupt gibt und zu welchen Konditionen sie euch beliefern, könnt ihr zum Beispiel beim Ökostrom-Check von Check24 herausfinden.

Aber Achtung: Hier tummeln sich alle Anbieter von „Ökostrom“, also auch die Mogelpackungen und schwarzen Schafe, über die Utopia schreibt. Schaut deshalb ganz genau hin, wer dahinter steckt.

Wir sind jetzt bei einem Anbieter, der tatsächlich ausschließlich Ökostrom produziert. Der Strom stammt zu 100 % aus regenerativen Quellen bzw. Kraft-Wärme-Kopplung, wofür der Anbieter schon zwei Mal als „Wegbereiter der Energiewende“ ausgezeichnet wurde. So werden pro kWh 0 g CO2 und 0 g radioaktiver Abfall produziert! Und ehrlich gesagt: Das macht mich sehr glücklich!

Der nächste Schritt ist nun, Strom zu sparen. Das spielt zum Beispiel eine große Rolle bei der Anschaffung, die wir gerade planen. Wir brauchen einen neuen Kühlschrank – und der soll natürlich so energiesparend und energieeffizient wie möglich sein. Sobald wir da im Entscheidungsprozess vorangekommen sind, gebe ich hier mit unseren Kriterien eine kleine Einkaufshilfe.

Foto von Kaique Rocha von Pexels

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