Über mich

_MG_9432okImmer diese Weltverbesserei! Eine kleine nörgelnde Stimme im Kopf, die sagt:

„Das geht doch bestimmt noch besser.“ „Kann man das nicht auch ohne Verpackung bekommen?“, „Gibt’s das auch ohne fiese Inhaltsstoffe?“, „Ist das organisch, regional und saisonal?“, „Ach, das ist noch viel zu gut für den Müll“, „Das brauchst du nicht, das ziehst du sowieso NIEMALS an“ und „Den Coffee-to-Go-Becher hättest du jetzt aber echt nicht gebraucht!“

Kennt ihr das auch? Dann seid ihr hier richtig.Denn: Hier lasse ich dieser kleinen Nörgelstimme freien Lauf und zeige Produkte, Wege und Ideen, mit denen wir unsere Welt Stück für Stück, Tag für Tag ein kleines bisschen besser machen können.

Eine Grundschulaktivistin wird erwachsen

Angefangen hat die ganze Weltverbesserei aber schon vor ziemlich langer Zeit. In der zweiten Klasse, mit einer Vertretungslehrerin namens Frau Lehrmann, die uns von Treibhausgasen und Erderwärmung erzählte – anfang der 90er Jahre! Daraufhin habe ich für meine besten Freundinnen aus der Klasse handgemalte Flugblätter gefertigt, voller Rechtschreibfehler und einer eher eierförmigen, halben Erdkugel am linken Bildrand. Darin forderte ich sie auf, sich alle Kennzeichen von Autos zu notieren, deren Abgase ihnen besonders auffielen. Was genau ich mit den Kennzeichen vorhatte, erwähnte ich nicht. Ich nehme an, soweit habe ich damals nicht gedacht.

Ja, zugegeben, die Idee war etwas militant. Aber so ist das ja manchmal, wenn man etwas verändern möchte. Das mussten auch meine Eltern auf die harte Tour lernen, als ich kurze Zeit später ein striktes Mülltrennungssystem in unserem Haushalt einführte. Handgemalte Schilder zierten jetzt die verschiedenen Mülleimer – und wehe, einer hätte es gewagt, ihre Gebote zu ignorieren!

Heute gehe ich etwas andere Wege. Als ich nach Hamburg zog und erfuhr, dass in unserem Haus kein Müll getrennt wird, verzichtete sich auf selbst gemalte Zettel an den Mülltonnen und setzte stattdessen auf Müllvermeidungsstrategien. Das klappt mal mehr mal weniger gut. Von Zero Waste bin ich leider noch weit entfernt. Dennoch treffe ich meine Entscheidungen heute sehr bewusst: Was kaufe ich und wie viel, wo kommen die Dinge her, wie sind sie verpackt, wie kann ich sie verbrauchen? Das ist zwar bei Weitem noch nicht perfekt, aber für mich ein Schritt auf dem richtigen Weg.

Hier habe ich einmal zusammengefasst, was genau Nachhaltigkeit für mich bedeutet.

Ich hoffe, ihr begleitet mich ein Stück dabei. Denn mal ehrlich: Gemeinsam macht das viel mehr Spaß! -Ulrike

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